
Sommerzeit ist Gartenzeit – wie sicher sind Senioren im Garten?
Sobald die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen nach draussen. Der Garten wird wieder zum beliebten Aufenthaltsort – sei es zum Blumen giessen, Gemüse pflanzen, Unkraut jäten oder einfach zum Entspannen in der Sonne.
Gerade für ältere Menschen bedeutet die Gartenarbeit Lebensqualität und Bewegung. Gleichzeitig birgt sie jedoch auch einige Risiken, die häufig unterschätzt werden.
Warum der Garten besondere Aufmerksamkeit verdient
Viele Unfälle passieren nicht im Strassenverkehr oder beim Sport, sondern direkt im eigenen Umfeld.
Im Garten können bereits kleine Stolperfallen zu gefährlichen Situationen führen:
- unebene Wege
- Gartenschläuche
- nasses Gras
- Gartenwerkzeuge
- Treppen und Stufen
- Arbeiten auf Leitern
Besonders mit zunehmendem Alter können Gleichgewichtsprobleme oder eingeschränkte Beweglichkeit das Sturzrisiko erhöhen.
Hitze und Kreislauf nicht unterschätzen
An heissen Sommertagen kommt eine weitere Herausforderung hinzu: die Belastung durch hohe Temperaturen.
Ältere Menschen verspüren oft weniger Durst als jüngere Personen. Dadurch steigt das Risiko für Flüssigkeitsmangel, Schwindel und Kreislaufprobleme.
Wer längere Zeit in der Sonne arbeitet oder sich körperlich anstrengt, sollte regelmässig trinken und die heissesten Stunden des Tages möglichst meiden.
Was passiert, wenn im Garten etwas passiert?
Viele Seniorinnen und Senioren verbringen täglich mehrere Stunden im Garten – häufig allein.
Kommt es dort zu einem Sturz, einem Kreislaufproblem oder einem anderen Notfall, kann schnelle Hilfe entscheidend sein.
Besonders problematisch wird es, wenn niemand den Vorfall bemerkt oder die betroffene Person nicht mehr selbst Hilfe holen kann.
Hausnotruf oder mobiler Notruf im Garten?
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von der Grösse des Grundstücks und den individuellen Bedürfnissen ab.
Hausnotrufsysteme verfügen häufig über eine grosse Funkreichweite zwischen dem Notrufknopf und der Basisstation. Dadurch können oft auch Gartenbereiche zuverlässig abgedeckt werden.
Wer sich zusätzlich ausserhalb des Grundstücks bewegt – beispielsweise bei Spaziergängen oder beim Einkaufen – profitiert häufig von einem mobilen Notrufsystem.
Mehr über die Unterschiede erfahren Sie in unserem Beitrag „Hausnotruf, mobile Notrufuhr oder mobiler Notrufknopf – was passt besser?“
Praktische Tipps für mehr Sicherheit im Garten
Mit wenigen Massnahmen lässt sich das Risiko deutlich reduzieren:
- Stolperfallen beseitigen
- Feste Schuhe tragen
- Gartenwege frei halten
- Ausreichend trinken
- Arbeiten auf Leitern möglichst vermeiden
- Regelmässige Pausen einlegen
- Notrufsystem immer bei sich tragen
Schon kleine Anpassungen können einen grossen Unterschied machen.
Fazit
Der Garten ist für viele ältere Menschen ein wichtiger Ort für Bewegung, Entspannung und Lebensqualität. Gleichzeitig sollten mögliche Risiken nicht unterschätzt werden.
Mit ausreichend Flüssigkeit, einer sicheren Umgebung und einer passenden Notruflösung lässt sich die Zeit im Garten unbeschwert geniessen.
Denn gerade dort, wo man sich besonders gerne aufhält, sollte schnelle Hilfe im Notfall jederzeit erreichbar sein.
Weiterführende Informationen
- Hausnotruf, mobile Notrufuhr oder mobiler Notrufknopf – was passt besser?
- Was ist Sturzerkennung – und wie zuverlässig ist sie wirklich?
- GPS-Ortung bei mobilen Notrufsystemen: Wie wird man im Notfall gefunden?
- Notrufzentrale oder Privatpersonen: Wer hilft im Ernstfall?










